Technische Kunststoffe prozesssicher verarbeiten.
Diese Seite erklärt, wie Werkstoff, Trocknung, Werkzeug, Maschine und Qualitätsanforderung zusammenwirken. Die eigentliche Fertigung von Spritzgussteilen ist als eigene Leistung im Bereich Spritzguss beschrieben.
Vom Standardkunststoff bis zum glasfaserverstärkten technischen Werkstoff.
Wir verarbeiten PP, PE, TPE, PA6, PA66, PA612, PBT, PC und POM sowie glasfaserverstärkte Materialien, Rezyklate und besondere Werkstoffvarianten. Ob ein Material zum vorhandenen Werkzeug und Qualitätsziel passt, wird projektbezogen geprüft.
PP, PE und TPE
Standard- und Elastomerwerkstoffe für unterschiedliche Funktions-, Oberflächen- und Flexibilitätsanforderungen.
PA6, PA66 und PA612
Technische Polyamide, auch mit hohen Glasfaseranteilen, erfordern eine abgestimmte Trocknung, Werkzeugauslegung und Prozessführung.
PBT, PC und POM
Technische Werkstoffe für maßliche, funktionale und belastbare Bauteile – jeweils passend zu Geometrie, Werkzeug und Einsatzfall.
Rezyklate und Sondermaterialien
Materialzustand, Schwankungen, Faseranteil und Qualitätsziel werden vor der Fertigung technisch eingeordnet.
Warum derselbe Werkstoff nicht in jedem Werkzeug gleich verarbeitet werden kann.
Bauteilgeometrie, Wandstärke, Anguss, Kühlung, Feuchte, Faseranteil und das verfügbare Prozessfenster beeinflussen Maßhaltigkeit, Oberfläche und Wiederholbarkeit.
Materialtyp, Verstärkung, Zustand und relevante Verarbeitungshinweise erfassen.
Anguss, Entlüftung, Kühlung, Entformung und mögliche Verschleißrisiken einordnen.
Temperaturen, Druck, Nachdruck, Zyklus und Entformung reproduzierbar abstimmen.
Maße, Verzug, Oberfläche und vereinbarte Prüfmerkmale dokumentieren.
Werkstoff und Prozess anhand des Bauteils beurteilen.
Feuchte und Trocknung
Besonders bei technischen Kunststoffen kann der Materialzustand Oberfläche, Festigkeit und Prozessstabilität wesentlich beeinflussen.
Schwindung und Verzug
Werkstoff, Faserorientierung, Bauteilgeometrie, Kühlung und Prozessparameter wirken gemeinsam auf das Maßbild.
Glasfaser und Werkzeugbelastung
Hohe Faseranteile verändern Fließverhalten, Oberflächenbild und Verschleißbeanspruchung im Werkzeug.
Rezyklate und Chargenschwankungen
Materialeigenschaften und das geforderte Qualitätsniveau müssen so zusammengeführt werden, dass der Prozess belastbar bewertet werden kann.
Fachlicher Ansprechpartner
Dennis Viggianiello verbindet 16 Jahre Erfahrung in Kunststoffverarbeitung mit Prozessoptimierung, Bemusterung und technischer Kundenberatung.
Qualifikation und Verantwortung ansehen →Reale Fertigungsgrenzen transparent prüfen
Auf sechs BOY-Maschinen stehen 22 bis 100 Tonnen Schließkraft für Bauteile von ungefähr 0,1 bis 150 Gramm zur Verfügung. Werkzeugabmessung, Kavitätenzahl und Material entscheiden über die konkrete Eignung.
Maschinenpark ansehen →Werkstoffe und Kunststoffverarbeitung richtig einordnen.
Welche Kunststoffe werden verarbeitet?
Unter anderem PP, PE, TPE, PA6, PA66, PA612, PBT, PC und POM sowie glasfaserverstärkte Materialien, Rezyklate und projektbezogene Sonderwerkstoffe.
Was ist der Unterschied zu Spritzguss?
Spritzguss bezeichnet die konkrete Fertigungsleistung. Kunststoffverarbeitung beschreibt hier das Werkstoff- und Prozesswissen, das für eine stabile Fertigung benötigt wird.
Können hohe Glasfaseranteile verarbeitet werden?
Ja. Die konkrete Eignung wird anhand von Werkstoff, Bauteil, Werkzeug, Maschinenbereich, Verschleißrisiko und Qualitätsanforderung geprüft.
Können vorhandene Werkzeuge eingesetzt werden?
Ja, wenn Werkzeugzustand, Schnittstellen, Material, Bauteilanforderung und verfügbare Maschine technisch zusammenpassen.
Technischer Einstieg
Passender Einstieg in Ihr Kunststoffprojekt
Wählen Sie den passenden Einstieg. Eine kurze Beschreibung genügt für die erste Einordnung; Zeichnungen, Werkzeugdaten und Prüfanforderungen können wir anschließend gemeinsam ergänzen.
Werkstoff und Bauteil technisch einordnen lassen.
Hilfreich sind Materialbezeichnung oder Datenblatt, Bauteildaten, Werkzeugstatus, geplante Stückzahl und relevante Qualitätsmerkmale.
